Meditation in der Praxis Benli Braunschweig Ecken Ecken

Meditation und Autogenes Training

Meditation

„Die große Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.“ Pearl S. Buck

Meditation ist ein Weg die innere Mitte wiederzufinden, so auch in Braunschweig.

Für das Wort „Meditation“ kann "Mensch" verschiedene Bedeutungen einsetzen. So kann "Mensch" unter anderem auch Besinnung, Geistliche Übung, innere Sammlung, Nachdenklichkeit, Ruhe, Versenkung, und Einheit mit dem Kosmos statt Meditation sagen. Alles ist richtig. Aus dieser Sicht ist es "Mensch" vielleicht eher möglich, sich der Meditation anzunähern, und ihr den Anhauch von Askese zu nehmen.

In früheren Zeiten wurde Meditation als lebenswichtiger Teil des alltäglichen Daseins betrachtet und geübt. Heute hat "Mensch" vor lauter Hast und Eile, vor lauter Zerstreuung und Lärm vergessen, nach innen zu gehen. So ist "Mensch" ziemlich unwissend geworden, trotz allen intellektuellen Wissens. Die moderne Welt hat neben Annehmlichkeiten, auch Reizbarkeit, Stress, Missverständnisse und Irritation gebracht. Deswegen kann "Mensch" hin- und herrennen, ohne wirklich irgendwo anzukommen. Noch zu oft sucht "Mensch" seinen Frieden im Außen. Der Frieden findet jedoch zuerst im eigenen Inneren statt. Und dieser innere Frieden ermöglicht den äußeren Frieden. Dabei kann Meditation helfen.

Der "Mensch" kann lernen:

  • zur Ruhe zu kommen
  • die Aufmerksamkeit mit Konzentration absichtlich von äußeren Betätigungen auf das Innere zu lenken
  • sich zu konzentrieren
  • wahrzunehmen, was ist
  • der Wahrheit auf den Grund zu gehen
  • verdrängte Gefühle zu befreien und umzuwandeln
  • sich selbst zu erkennen und das falsche Selbstbild zu korrigieren
  • sich seines Selbst bewusst zu werden und unabhängiger werden
  • mit den Augen des Herzens zu sehen …

Worum geht es bei der Meditation?
Es geht bei der Meditation darum, eine entspannte Haltung herzustellen und/oder zu unterstützen. Der Geist kann lernen, sich auf nur ein Thema zu konzentrieren.

Möglicherweise können neue Inspirationen hervortreten die behilflich sind, um:

  • Situationen anders als bisher zu bewältigen
  • im richtigen Augenblick das Richtige zu sagen (gutes Timing entwickeln)
  • stets gute Arbeit zu leisten, welche aus spielerischer Kreativität erwächst
  • Emotionen tiefer und vollständiger zu erleben
  • Stimmung und Ausstrahlung des "Mensch"en zu erhöhen

Was folgen kann, ist Erkenntnis. Diese Erkenntnis im Leben angewandt, kann neue Zusammenhänge oder Analogieschlüsse entstehen lassen. Damit kann das Leben neu gestaltet werden, und gelingen. Aus all diesem kann sich Ganzheit erschließen. Das sind nur einige Gründe, um in Meditation zu gehen. Der "Mensch" kann lernen, immer und überall zu meditieren. Das müssen andere gar nicht bemerken. So kann der "Mensch" Pausen angenehm füllen, ohne in Stress oder Ungeduld zu verfallen. Eine schöne Art, um sein Leben genießerisch zu gestalten.

Autogenes Training (AT)

„Wer gelernt hat, im AT sich zu lassen, der wird ge-lassen“ G.R. Heyer

Hast Du schon mal Autogenes Training durchgeführt? Autogenes Training ist für mich eine Einstiegsmöglichkeit, um dann mit Meditation weiter zu arbeiten. Es ist eine andere Form, um zu Entspannung und Innerer Ruhe in jeder Lebenssituation zu finden. Du kannst Dir hier einige Informationen holen.

Innere und äußere Anspannungen haben in dieser Welt durch Stress und Hektik zugenommen. Für einige "Mensch"en kann das bedeuten, dass ihnen der Wechsel zwischen Spannung und Entspannung im Tageslauf auf Dauer nicht mehr ganz gelingt. Dieser Wechsel entscheidet jedoch mitunter darüber, ob "Mensch" sich wohlfühlt oder nicht. Sogenannte Krankheiten können ebenfalls zu Spannungserhöhungen führen. Sie können sich körperlich, psychisch und sozial äußern und auswirken, z. B. in Verkrampfungen. Oft ist ein körperlich verkrampfter "Mensch" auch verspannt, oder umgekehrt. Bleibt die Situation der Verspannung länger bestehen, so kann der "Mensch" auch seelisch verkrampfen. Er kann in eine Über- oder Dauerspannung geraten. Dies kann sich auf seine Umweltbeziehungen auswirken. Ein Teufelskreis kann damit beginnen.

Und wie kann "Mensch" diesen Teufelskreis durchbrechen?
Durch sinnvolle Pausen und Wechsel der Beschäftigungsarten kann "Mensch" Entspannung fördern. Das ist wichtig, denn im Leben des "Mensch"en treten immer wieder mal Zeiten von Spannungen auf. Das hatte schon Prof. J.H. Schultz (1884 – 1970) früh erkannt. Ihm verdanken wir die Methode des Autogenen Trainings. Häufig wird diese Methode in der Psychotherapie angewandt. Doch empfiehlt es sich, das Autogene Training schon vorbeugend zu erlernen und anzuwenden.


Was sind die Vorzüge des Entspannens?
Entspannen heißt u.a. Erholung, Ruhe, Beschaulichkeit, Muße: Alles Begrifflichkeiten, die sich der gestresste oder verkrampfte "Mensch" wünscht. Durch das Erlernen des AT kann sich "Mensch" in die entspannte Lage selbst versetzen, denn Autogenes Training bedeutet, mit eigenen suggestiven Kräften körperliche und seelische Entspannung einüben und hervorrufen zu können. Entspannung kann die innere Balance fördern, zu verbessertem Wohlbefinden und Gesundheit verhelfen. Je regelmäßiger "Mensch" seine Übungen durchführt, desto leichter werden sich Übungseffekte einstellen.

Die Technik des autogenen Trainings
Das AT ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode. So soll die Kraft der Vorstellung auf den Körper übertragen werden. Dies ist möglich, weil Leib und Seele eine Einheit bilden. Im Zustand der Entspannung befindet sich das vegetative Nervensystem in einem ausgeglichenen Zustand.

Fast jeder "Mensch" kann das AT erlernen. Wichtig dabei ist:

  • sich Anleitung durch einen erfahrenen ausgebildeten Lehrer zu holen
  • ein regelmäßiges Üben (anfangs 2-3 mal pro Woche zur gleichen Zeit)
  • sich auf Ruhe und Entspannung zu konzentrieren
  • sich auf Erfolg einzustellen
  • Ausdauer zu haben, oder zu entwickeln
  • sich nach jeder Sitzung wieder zurücknehmen

Das AT kann überall praktiziert werden. Es kann in drei verschiedenen Körperhaltungen geübt werden:

  • im Liegen
  • in der sogenannten „Droschkenkutscherhaltung“
  • im Sitzen

In der Grundstufe des AT wird mit einfachen Formelsätzen gearbeitet. Dazu gehören die:

  • Ruheübung zur allgemeinen Beruhigung von Körper und Psyche
  • Schwereübung zur Muskelentspannung
  • Wärmeübung zur Entspannung der Blutgefäße
  • Herzübung zur Normalisierung der Herztätigkeit
  • Atemübung zur Harmonisierung und Passivierung der Atmung
  • Leib- (Sonnengeflechts-)übung zur Entspannung und Harmonisierung der Bauchorgane
  • Kopf- (Stirn-)übung zur Entspannung der Blutgefäße im Kopfgebiet
  • Nackenübung zur Muskelentspannung im Nacken

Zum Schluss jeder Übungsstunde erfolgt das sogenannte „Zurücknehmen“. Das ist notwendig, um wieder vollkommen im Hier und Jetzt anzukommen. Der "Mensch" ist wieder aufnahmebereiter und belastbar für die anstehenden Aufgaben des Tagesgeschehens. Das Leben erhält eine positive Qualität. Es bereitet mehr Freude.